Berliner Arbeitsmarkt profitiert kaum vom Beschäftigungs-Boom / Fördern und Fordern konsequenter umsetzen

Angesichts der heute heraus gegebenen Arbeitsmarktdaten für Berlin fordern die Liberalen Arbeitnehmer Berlin-Brandenburg, das Prinzip des Förderns und Forderns in der Hauptstadt konsequenter anzuwenden. “In Zeiten, in denen die Arbeitslosigkeit bundesweit zum Teil deutlich zurückgeht, kann es nicht sein, dass in Berlin mehr Menschen arbeitslos sind als noch vor einem Jahr. Sicherlich benötigen viele Erwerbslose die Unterstützung der Jobcenter. Es kann aber nicht darum gehen, die Menschen dauerhaft in Qualifizierungsmaßnahmen zu parken, ohne dass sich ihre Chancen auf eine berufliche EIngliederung in den Arbeitsmarkt substanziell verbessern. Wir müssen uns auch darüber im Klaren sein, dass nicht jeder Erwerbslose wirklich arbeiten möchte. Für viele lohnt es sich schlichtweg nicht und dennoch sehen wir auch in solchen Fällen eine Pflicht zur Aufnahme einer schlechter bezahlten Arbeit. Wir plädieren dafür, das Prinzip des Förderns und Forderns noch stärker als bislang anzuwenden”, so der LAN-Landesvorsitzende Martin Lebrenz.

“Gesellschaftliche Solidarität ist keine Einbahnstraße. Wer Gelder der Steuer- und Beitragszahler erhält, muss auch eine sichtbare Gegenleistung bringen. Der Wille zur Bewerbung ist da nicht in jedem Falle ausreichend. Wir sollten offen darüber diskutieren, ob für schwer vermittelbare Arbeitslose ncht eine Pflicht zur Ausübung eines Ehrenamtes ohne Mehraufwandsentschädigung deutlich größere Effekte hat als theoretische Schulungen”, so Lebrenz abschließend.

Dieser Eintrag wurde geschrieben am Donnerstag, 30. Juni 2011 in der Kategorie Pressemitteilungen. Sie koennen die Kommentare unter RSS 2.0 Feed weiterverfolgen.

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